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Jugend MACHT mit Foto: Regina Buyny / Tobias Handtke
Jugend MACHT mit

7. Juli 2021: Jugend MACHT mit! - Unsere Kinder sind unsere Zukunft

Wir fordern unsere Jugend auf, sich zu engagieren, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und sich einzumischen. Es ist an der Zeit, dass wir ihnen dafür mehr an die Hand geben, als nur die Möglichkeiten, die wir aus der älteren Generation für richtig halten.

Die Corona Krise hat es gezeigt, dass Entscheidungen getroffen wurden, die unsere Heranwachsenden nicht beeinflussen konnten. Aber blicken wir nicht woanders hin, schauen wir zunächst auf uns! Als Bürgermeister gilt es, das Gespräch auch mit den jungen Menschen in unserer Gemeinde zu suchen. Direkt, nahbar und verlässlich und vor allem regelmäßig. Kein Aktionstag, sondern ein regelmäßiger Austausch über das, was junge Menschen bewegt und wie Sie sich Ihr Leben in unserer Gemeinde vorstellen und wünschen! Dafür will ich mich einsetzen und Jugendliche stark machen.

Jugendrat – Ideen von vielen: Entscheidet selbst, wie Ihr Euch einmischen wollt! Meine Unterstützung habt Ihr!

Immer wieder gab es Initiativen, um die Jugend durch Institutionen zu mehr Mitspracherecht zu bewegen. Jugendrat, Jugendparlament oder Jugendbeirat sind verschiedene Möglichkeiten, dass mehr junge Menschen mitbestimmen können, ohne sich gleich in die Parteien einbringen zu müssen. Mein Ziel ist es, mit Beginn eines neuen Schuljahrgangs die Schülerinnen und Schüler zu befragen, was Sie sich an Möglichkeiten wünschen. Zu oft glauben wir in der Politik zu wissen, was das Interesse von jungen Menschen ist. Ein Jugendrat oder ähnliches gibt jungen Menschen die Chance, das für sich auszudrücken. Dann fangen wir mit einer solchen Initiative doch gleich an! Neu Wulmstorf braucht Euren frischen Wind, ich will dafür die Fenster öffnen.

Informationspolitik – versteht die Jugend uns überhaupt?

Die Gemeinde ist gesetzlich verpflichtet, über das amtliche Mitteilungsblatt ihrer Informationspflicht nachzukommen. Die Parteien engagieren sich mehr oder weniger, um die Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Themen und ihrer Arbeit zu informieren. Mir war es immer ein Anliegen, in der gesamten Wahlperiode so engagiert wie möglich die Menschen zu erreichen. Viele Rückmeldungen geben mir das Signal, dass das ankommt. Was uns damit nicht gelingen kann, ist, die Informationen in die Schulen zu bringen, da der Schulraum parteineutral sein muss. Und das ist auch gut so! Als Bürgermeister möchte ich die Gemeinde in der Informationsweitergabe an junge Menschen neu gestalten. Gemeinsam mit Schülervertretungen darüber nachdenken, wie wir mit einem interessanten und zielgerichteten Medium Information aus der Gemeinde die Schülerinnen und Schüler erreichen. Das schaffen wir gemeinsam, davon bin ich überzeugt.

Dialog auf Augenhöhe – nahbar und direkt

Sprechstunde, Termin vereinbaren, Einwohnerfragestunde in der Ratssitzung… Ich stelle mir gerade für junge Menschen diese Form von Kommunikation mit dem Bürgermeister eher abschreckend statt einladend vor. Diese Möglichkeiten der Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern will ich nicht in Frage stellen. Aber erreichen wir so unsere Jugend? Von mir als Bürgermeisterkandidat geht das Interesse aus, von den jungen Menschen zu erfahren, was sie in Neu Wulmstorf bewegt. Also will ich einen Schritt auf die Jugend – das heißt: auf Euch – zugehen. Mit digitalen und direkten Angeboten regelmäßig und direkt die Möglichkeiten schaffen, mit dem Bürgermeister künftig in Kontakt treten zu können.

Selbst das tun, was wir auch fordern: Der Jugend mehr Chancen geben

Unsere Kinder und Jugendlichen haben eineinhalb Jahre, also über einen erheblichen Teil ihres bisherigen Lebens, vieles entbehren müssen, was für die junge Generation eigentlich als normal gilt. Wir können weder die Zeit zurückdrehen noch Versäumtes nachholen. Aber wir können daraus lernen. Eine meiner Lehren ist, dass wir die junge Generation auf unserem gemeinsamen Weg in die Zukunft mitnehmen können – und müssen. Ein Sprichwort heißt: „Erkenntnis ist der erste Schritt zu Besserung.“ Es reicht nicht, nur zu sagen, wie wichtig die Jugend für die Zukunft ist. Man muss sich auch so verhalten: Wir wollen gemeinsam mit Euch die Möglichkeit zu mehr Mitbestimmung für Jugendliche in der Gemeinde entwickeln. Ihr sollt für Euch entscheiden, welchen Weg Ihr einschlagen möchtet. Die bisherigen Gespräche zu dieser Idee haben mir gezeigt, dass ein Funke übergesprungen ist. Diesen Weg, der Jugend eine starke Vertretung und Stimme zu geben, möchte ich gemeinsam mit Euch gehen.

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